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Meditation
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Meditation darf nicht mit Hypnose verwechselt werden.

In der Hypnose werden dem Unbewussten Suggestionen entweder durch uns selbst (Autosuggestion) oder durch einen Hypnositeur (Fremdhypnose) angeboten. Fraglich ist, ob und wie das Unbewusste darauf reagiert. Hypnose sollte deshab nur von Fachleuten angewandt werden.

Meditation hingegen bedeutet das bewusste und gezielte „Abschütteln“ all dessen, was uns ablenken und belasten könnte. So ähnelt Mediation einem inneren Leerwerden und vor allem ein Eintauchen in eine tiefe innere Ruhe.

Störende Gedanken werden also in der Meditation neutralisiert, indem wir uns auf einen Gegenstand oder ein im Geiste vorgestelltes Wort oder auf einen Ton konzentrieren.

Die Atemregulation ist sowohl für eine Hypnose wie auch für eine Mediation außerordentlich wichtig. So fängt eine Mediation mit der Tiefenatmung an, die einem bestimmten Rhytmus folgt.

Im asiatischen Raum werden in der Meditation Laute eingesetzt, um alles Störende hinter sich zu lassen.  Om als mediativer Laut gilt im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus als heilig. Om erinnert an den jenseitigen Urklang. Hindus denken, aus der Vibration des Om sei das gesamte Universum entstanden. So hat Om mit der höchsten Vorstellung von Gott zu tun (Brahman, ohne jede Form). Diese Vorstellung umfasst das Reich der sichtbaren Erscheinungen und das Reich des Transzendenten/nicht Sichtbaren.
Mit der heiligen Silbe Om lässt sich tstsächlich eine Meditation gut einleiten, ist aber durch andere Methoden ersetzbar, die den Menschen der westlichen Ziilisatiuon mehr entsprechen..

Es versteht sich von selbst, dass man nur dann wirklich meditieren kann, wenn wir völlig ungestört ist. All das, was die Stille stören könnte, die wir in der Meditation anstreben, sollte ganz gezielt ausgeschaltet werden.

Christliche Mediation zielt bewusst nicht auf irgendeine Vorstellung von Gott, sondern es geht dabei um die Wirkung von bestimmten Evangeliumstexten, die Jesus beispielsweise als Heilenden darstellen.