Was ist Hypnotherapie und wie läuft sie ab?

Eine wirksame Hypnose setzt eine Vertrauensbasis zwischen Therapeut und Klient voraus.

Der Klient weiß, dass nichts gegen seinen Willen geschehen wird

und sich der Therapeut an den vorher besprochenen Rahmen halten wird.

Hypnose ist eigentlich etwas alltägliches,

aber das wird den Menschen aus Gewohnheitsgründen nicht bewusst.

Man schläft also in der Hypnose nicht.

Aufgabe des Therapeuten ist es, die Aufmerksamkeit des Klienten auf seine unbewussten Areale der Psyche zu lenken.

Auf diese Weise kommt der Therapeut an verdrängte, problematische Erfahrungen.

Das sind Erfahrungen, die der Klient seinerzeit nicht bewältigen konnte

und sie daher verdrängt hat.

Mit Hilfe von Geschichten, Symbolen oder Suggestionen

können verschüttete, negative Erfahrungen "umgeschrieben" und neutralisiert werden.

Der Klient, die Klientin antworten während der Hynose auf Fragen,

sie sind also immer ansprechbar (der sogenannte "Report").

So kann das "Neuschreiben" der störenden , unbewussten Erfahrung gemeinsam gelingen.

Jede Hypnose endet mit der sorgfältigen Rückführung des Klienten in den Wachzustand.

Was in der Hypnose erlebt wurde, wird in der Regel ins Wachleben hineingenommen,

sodass daran weiter gearbeitet werden kann.  
                                                                                                        

Ein seriöser Therapeut wird bei psychotischen Klienten

keine Hypnose vornehmen, genauso wenig bei Menschen, die Drogen zu sich genommen haben.